Blif bij ons!- Johanne und Martin beim Pulse of Europe

„Blif bij ons!“- „Bleibt bei uns!“ das war die Botschaft, die Johanne und ich am Sonntag, dem 6. März mit über 1000 anderen aus Köln nach Holland geschickt haben. Eine Bitte an die Holländer keine anti-europäischen, nationalistischen Parteien zu wählen.

Zum Teil fühlt es sich gerade beunruhigend an, dass in Deutschland, Europa und der Welt immer mehr rechte Kräfte an Einfluss gewinnen. 

Sie stellen es geschickt an, können gut mit Worten umgehen, sprechen die Ängste der Menschen an und suchen schnell Schuldige, doch die wahre Ursache der Probleme bleibt im Verborgenen. Der Wunsch nach einem freien, selbstbestimmten und (weitgehend) unbeschwertem Leben lässt sich nicht durch Mauern, Grenzen und Vorurteile erreichen.

Auch wenn man kein Freund der Globalisierung ist, die manches zum Besseren und Vieles zum Schlechteren verändert hat, so ist doch eines gewiss:
Simple nationalistische Lösungen, wie sie Trump, Le Pen, Gerd Wilders und Petry anbieten, werden nur eines bewirken:  Verschärfung der Probleme, Elend und am Ende vielleicht ein neuer Krieg. Ein Blick in Geschichtsbücher genügt.

In unserer heutigen komplizierten, vernetzten Welt brauchen wir Menschen, die wohlwollend, klug und weitsichtig denken und handeln.

Eine der Bewegungen, die das unterstützen will, ist der „Pulse of Europe“ der sich für ein vereintes Europa einsetzt, das gemeinsam nach Lösungen für die Probleme unserer Zeit sucht.

Da Johanne und ich die Idee gut finden, haben wir uns am Sonntag dem 6.3. nach Köln zur wöchentlich stattfindenden Versammlung aufgemacht. Wir haben es nicht bereut: es war einfach schön, in einem bunten Haufen von über 600 Menschen zu spüren, wie schön Vielfalt ist und zu erleben, dass es viele gibt, die genauso denken.

Jetzt ist es besonders wichtig das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, weil am 15.3. in Holland, am 24.4. in Frankreich und im Herbst bei uns gewählt wird.
Da wird an der Urne in diesen Ländern und bei uns entschieden, ob es zurück zu Nationalismus, zu Fremdenfeindlichkeit und zum Suchen von Schuldigen geht, anstatt um das Suchen von Lösungen.

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sich zu vernetzen, Stellung zu beziehen, wählen zu gehen und zu handeln!

Vielleicht lässt sich ja auch einer von Euch anstecken und ist bei einer der nächsten Veranstaltungen in Köln oder einer anderen Stadt mit dabei.
Eine Liste von anderen Städten und weitere Informationen findet ihr auf der Website http://pulseofeurope.eu/.

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